Renovabis: Unterstützung für Umweltschutz in Osteuropa ist gefragt

Mit dem Leitwort „DU erneuerst das Angesicht der Erde. Ost und West in gemeinsamer Verantwortung für die Schöpfung“ rückt Renovabis, das Osteuropa-Hilfswerk der katholischen Kirche, ökologische Problem in Osteuropa in den Blickpunkt seiner Pfingstaktion. Die deutschen Bischöfe haben in einem Schreiben, das am vergangenen Wochenende in allen katholischen Gottesdiensten verlesen worden ist, um Unterstützung der Aktion gebeten.

In dem Brief, den für das Bistum Münster Bischof Dr. Felix Genn unterzeichnet hat, nennen die Bischöfe ökologische „Wunden“ im Osten Europas: die anhaltende Strahlenverseuchung in Belarus und der Ukraine durch die Tschernobyl-Katastrophe, die hohe Luftverschmutzung in Polens Kohlerevieren oder die Mülldeponien in Albanien. „Allmählich aber spüren viele Menschen, wie sehr wir uns durch die Zerstörung der Umwelt selbst schaden“, schreiben die Bischöfe weiter, „wir betrügen uns um saubere Luft, trinkbares Wasser und fruchtbaren Boden. Besonders leiden darunter stets die Armen.“

Zusätzlich habe die Corona-Pandemie den Menschen ihre Verletzlichkeit und die Abhängigkeit der Gesellschaften voneinander vor Augen geführt. „Wir alle bewohnen ein gemeinsames Haus“, heißt es in dem Brief, „deshalb sind wir gemeinsam gefordert, die Schöpfung zu bewahren.“

Gerade Christen wüssten sich dazu berufen, da der Glauben an Gott als Schöpfer sie weltweit verbinde. „Wir im Westen werden dabei beschenkt durch eine reiche Schöpfungsspiritualität, die in den orthodoxen und katholischen Kirchen des Ostens gepflegt wird. Nehmen wir gemeinsam unsere Verantwortung wahr“, schreiben die Bischöfe.

In diesem Sinne ist der Ertrag der Kollekte in allen katholischen Gottesdiensten am Pfingstsonntag, 23. Mai, ausschließlich für die Solidaritätsaktion Renovabis bestimmt. Weitere Infos sowie die Möglichkeit zur Online-Spende gibt es im Internet: www.renovabis.de


Text: Anke Lucht, Bischöfliche Pressestelle
Foto: Renovabis

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Online-Spende

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