Lebendiges Gespräch über Verbindendes und Trennendes - Interreligiöse Führung durch Dom und Synagoge am 21. März

Münster (pbm/al). Verständnis für Religion und Kultur Anderer sind in dieen Zeiten besonders wichtig. Deshalb laden die Dompädagogik und die jüdische Gemeinde in Münster zu einer gemeinsamen Führung durch den St.-Paulus-Dom und die Synagoge in Münster ein. Sie findet statt am Donnerstag, 21. März, ab 10 Uhr.

Jeweils eine Vermittlerin des Paulusdoms und der jüdischen Gemeinde stellen Orte und Objekte vor, benennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Vor allem aber suchen sie das Gespräch mit der Gruppe und fördern deren Austausch.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich um 10 Uhr zunächst zu einem Rundgang durch den Dom am dortigen Paradiesportal (Eingang vom Domplatz). Nach dem gemeinsamen Fußweg zur Klosterstraße setzt sich das Gespräch gegen 11.30 Uhr in der Synagoge fort. Themen sind unter anderem die Bedeutung von Licht und Wasser, die unterschiedliche Sicht auf Jesus und das Kreuz, die Besonderheiten von Abendmahl und Kiddusch sowie die jeweiligen biblischen Texte.

Dom und Synagoge können bei dieser Veranstaltung nicht im Detail vorgestellt werden. Auch stehen nicht alle touristischen Highlights auf dem Programm. Ziel ist vielmehr vor allem, ein lebendiges Gespräch über Verbindendes und Trennendes zu führen. Dazu gibt es im Anschluss an die Rundgänge eine moderierte Fragerunde. Gegen 13.30 Uhr endet die Veranstaltung.

Es können höchstens 15 Personen teilnehmen. Eine verbindliche Anmeldung wird bei der Dompädagogik per Mail an dompaedagogik@bistum-muenster.de erbeten. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstalter freuen sich aber über eine Spende für die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster.

Öffnungszeiten

Der Dom ist werktags von 6.30 bis 19.00 Uhr und sonntags von 6.30 bis 19.30 Uhr geöffnet.

Beichtzeiten

Die aktuellen Beichtzeiten finden Sie jeweils in der wöchentlichen Gottesdienstordnung.

Online-Spende

Wir verweisen auf das Online-Portal, welches das Bistum Münster seit 2017 nutzt. Dort finden Sie auch Informationen zu den verschiedenen Projekten und wohin die Gelder weitergeleitet werden.