Da der Dom zur Zeit wegen Renovierungsarbeiten geschlossen ist, sind für die Fastenzeit in diesem Jahr ausnahmsweise keine Geistlichen Themenabende geplant.
Wegen der Vorbereitung auf die Ausstellung "Goldene Pracht. Mittelalterliche Schatzkunst in Westfalen", die vom 26. Februar bis zum 28. Mai 2012 in der Domkammer und im Landesmuseum zu sehen sein wird, ist die Domkammer bereits seit dem 4. Oktober 2011 geschlossen.
Wir freuen uns, Sie demnächst in dieser Ausstellung begrüßen zu dürfen.
im St. Paulus-Dom
November geschlossen
Bistum. Aufgrund von Renovierungsarbeiten wird der münstersche St.-Paulus-Dom vom 3. November 2011 bis voraussichtlich 1. Dezember 2012 geschlossen. Die Arbeiten hatten sich im vergangenen Jahr verzögert. Grund waren fehlerhafte Kupferplatten, weswegen die Arbeiten am Dach der Kathedrale im Oktober 2010 eingestellt worden waren. Die im vertrauten Grün des Dom-Dachs vorpatinierten Tafeln hatten sich nach Anbringung unter Witterungseinfluss gelblich verfärbt.
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Dommusik starten
der Friedensschule
des Paulusdoms
Bistum. Unter der Internetadresse des münsterschen St.-Paulus-Doms gibt es eine Neuerung: Das Glockengeläut der Domkirche wird zum Herunterzuladen und Anhören angeboten.
Es erklingen alle zehn Glocken von der Kleinsten mit dem Namen "Raphael" und mit einem Durchmesser von knapp 60 Zentimeter bis zum "Kardinal" mit einem Durchmesser von 2,30 Meter. Neben den Einzelglocken kann der Nutzer sich aber auch drei Teilgeläute anhören, die zum Teil eine eigene Bezeichnung haben wie etwa die "Englische Jagd" und das "Salve Regina".
Im mächtigen Südturm schwingen bei vollem Geläut zehn Bronzeglocken mit etwa 20,6 t Gewicht. Das Vollgeläut lädt zu einem Pontifikalamt zum Hochfest ein und kann mit dem entsprechenden Vorläuten ebenfalls auf der Internetseite gehört werden.
Dompropst Josef Alfers
Unser Bischof hat mit Wirkung vom 1. Januar 2011 unseren Offizial, Domkapitular Kurt Schulte, zum neuen Dompfarrer ernannt. Er ist damit zuständig für die Seelsorge an unserem St. Paulus-Dom. Er löst Dompropst Alfers ab, der nach der Emeritierung von Dompfarrer Domkapitular Walter Böcker für 1 1/2 Jahre die Verwaltung der Stelle des Dompfarrer wahrgenommen hat.
und Abbild der Kirche
des Paulusdomes
Der St.-Paulus-Dom in Münster hat für das Bistum eine herausragende Bedeutung. Nach den Worten von Bischof em. Dr. Reinhard Lettmann ist der Dom gar "ein Abbild der Kirche". Die markante Kathedrale im Herzen der Westfalenmetropole symbolisiert das Zentrum des Bistums.
Der Dom ist die Kirche des Bischofs von Münster. Dort steht die "Cathedra", der Sitz des Diözesanbischofs, von der er seine Lehr- und Verkündigungsvollmacht ausübt. Wenn der Bischof bei seiner Einführung die Diözese "in Besitz nimmt", ist der Dom der dafür kirchenrechtlich vorgeschriebene Ort.
Mutterkirche der Diözese
Als Haupt- und Mutterkirche der Diözese ist der Dom der Ort für wichtige Gottesdienste und Feiern: So finden Bischofs- und Priesterweihen dort statt. Die heiligen Öle, die in den Gemeinden des Bistums bei der Spendung der Sakramente Verwendung finden, werden alljährlich in einem Gottesdienst mit dem Bischof im Dom geweiht.
Der jetzige Dom ist die dritte Kirche an dieser Stelle. Er ist im Wesentlichen ein Werk des 13. Jahrhunderts. Er gehört mit seinen zahlreichen Kunstwerken zu den herausragenden Gotteshäusern Westfalens. Die verschiedenen Epochen der Geschichte der Diözese werden an und in diesem Gebäude sichtbar.
Ein geistlicher Ort
Für die Stadt Münster hat der Paulusdom darüber hinaus eine besondere Bedeutung. Der in sich abgeschlossene Domplatz zeigt noch heute die Umgrenzung der hochmittelalterlichen, befestigten Domburg. Sie war die Keimzelle der Stadt.
Aber der St.-Paulus-Dom ist noch viel mehr: Er ist ein geistlicher Ort. Das Domkapitel, ein Kollegium von Geistlichen an der Domkirche, engagiert sich für eine würdige und feierliche Gestaltung der Gottesdienste. Klarissenschwestern, die einen Konvent in unmittelbarer Nähe zum Paulusdom haben, gestalten täglich die Vesper, das kirchliche Abendlob, in dem Gotteshaus. Der Dom ist eine Stätte des Gebetes.



6.30 bis 19.30 Uhr
werktags in der Winterzeit von 6.30 bis 18 Uhr
werktags in der Sommerzeit von 6.30 bis 19 Uhr




Mo., Mi., Do., Fr.:
7.30 Uhr bis 8.15 Uhr, 9 bis 9.30 Uhr
Sa.: 7.30 bis 8.15 Uhr, 9 bis 10 Uhr und 15 bis 18 Uhr
Do.: 16 bis 17 Uhr
Do. vor Herz-Jesu-Freitag:
16 bis 18 Uhr
Fr. 16 bis 18 Uhr
Zu anderer Zeit nach Vereinbarung
(Telefon: 02 51/9 27 60)


Hier finden Sie Rundgänge durch den Dom: virtuell, kunsthistorisch und geistlich...





