Renovabis ruft zur Unterstützung der Menschen in Osteuropa auf

Weniger Gottesdienstbesucher aufgrund der Corona-Pandemie bedeuten weniger Einnahmen durch die Kollekten. Das wirkt sich auch auf die Arbeit von Renovabis aus. Dem Osteuropa-Hilfswerk der katholischen Kirche kommt an Pfingsten, 31. Mai, die Kollekte aus den bundesweiten katholischen Gottesdiensten zugute. Weil diese aufgrund der reduzierten Gottesdienstbesucher deutlich geringer ausfallen wird als sonst, bitten Renovabis und die deutschen Bischöfe, das Hilfswerk und damit die Menschen in Mittel-, Südost- und Osteuropa verstärkt auf anderen Wegen, beispielsweise durch eine Online-Spende, zu unterstützen.

Zuletzt hat Renovabis die Projektpartner in der Corona-Krise mit Soforthilfen von rund einer halben Million Euro unterstützt. Seit dem Ausbruch der Pandemie verzeichnet Renovabis aus vielen seiner 29 Partnerländern im Osten Europas immer mehr Hilferufe. Auch wenn viele Aktionen zur Pfingstaktion aufgrund der Pandemie ausfallen müssen, in den kommenden „Renovabis-Solidaritätswochen“ werben die Kirchengemeinden auch im Bistum Münster mit dem Leitwort „Selig, die Frieden stiften – Ost und West in gemeinsamer Verantwortung“.

In diesem Zusammenhang erinnern die deutschen Bischöfe daran, dass Frieden auch in Europa keine Selbstverständlichkeit ist. „Viele Länder im Osten des Kontinents sind 30 Jahre nach dem Ende der kommunistischen Gewaltherrschaft innerlich zerrissen, manche auch äußerlich bedroht“, heißt es in einem gemeinsamen Aufruf zur Pfingstaktion. Aber es gebe auch Grund zur Hoffnung. „Gerade die Kirche leistet wichtige Beiträge für Verständigung und eine friedliche Entwicklung.“ Mit dem diesjährigen Leitwort stelle Renovabis eine Kernbotschaft der Bergpredigt in den Mittelpunkt. Anhand von Beispielen aus der Ukraine werde aufgezeigt, welche Bemühungen die Kirchen und andere gesellschaftliche Akteure unternehmen, damit Frieden möglich wird.

Wer die Renovabis-Pfingstaktion unterstützen möchte, kann – auf Wunsch anonym – das Online-Portal des Bistums Münster bei der Darlehnskasse Münster (DKM) unter www.bistum-muenster.de/spendenportal nutzen. Dort gibt es auch Infos zu den geförderten Projekten und der Verwendung der Spenden. Spendenquittungen können ebenfalls beantragt werden. Weitere Infos gibt es bei Ruth Lübbers per E-Mail an online-spenden@bistum-muenster.de.

Spenden an Renovabis sind außerdem direkt möglich auf das Konto DE94 4726 0307 0000 0094 00 bei der Bank für Kirche und Caritas.

25.05.2020

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Live-Übertragungen

Folgende Heilige Messe wird live übertragen:

  • Sonntags: 11:45 Uhr
  • Freitag, 19.06.2020, 8 Uhr: Heilige Messe für Mitarbeitende von Generalvikariat, Offizialat und Diözesancaritasverband

Öffnungszeiten

Der Dom ist werktags von 6.30 bis 19.00 Uhr und sonntags von 6.30 bis 19.30 Uhr geöffnet.

Barrierefreiheit im Dom

Menschen mit Behinderungen können den Dom durch das barrierefreie Uhrenportal betreten (automatische Türöffnungen).

Für Menschen mit Hörbehinderung gibt es im Mittelschiff des St. Paulus-Domes eine induktive Höranlage (Induktionsschleife).

Live-Übertragungen

Besondere Gottesdienste und Veranstaltungen werden als Live-Videos ins Internet übertragen. Nähere Infos finden Sie hier.

Gottesdienstzeiten

Die Gottesdienstzeiten des St.-Paulus-Doms können Sie hier einsehen.

Beichtzeiten

Die aktuellen Beichtzeiten finden Sie jeweils in der wöchentlichen Gottesdienstordnung.

Online-Spende

Wir verweisen auf das Online-Portal, welches das Bistum Münster seit 2017 nutzt. Dort finden Sie auch Informationen zu den verschiedenen Projekten und wohin die Gelder weitergeleitet werden.

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