NRW gibt 93.000 Euro für Sanierung des Dom-„Paradieses“

Freuen sich über den Förderbescheid für das Paradies am Dom: (von links) Anette Brachthäuser, Dorothee Feller, Klaus Winterkamp und Sabrina Friedrich von der Bauabteilung des Generalvikariats.

Freuen sich über den Förderbescheid für das Paradies am Dom: (von links) Anette Brachthäuser, Dorothee Feller, Klaus Winterkamp und Sabrina Friedrich von der Bauabteilung des Generalvikariats.

Das Paradies am St. Paulus-Dom in Münster wird mit Landesfördermitteln saniert. Regierungspräsidentin Dorothee Feller hat am 27. November 2019 einen Förderbescheid an Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp und Dombaumeisterin Anette Brachthäuser in Höhe von 93.410 Euro übergeben. „Das Paradies ist nicht nur der sinnbildliche Eingang zum Himmel auf Erden und damit ein bedeutender Platz im Paulusdom, sondern im Paradies befinden sich auch herausragende Kunstwerke aus dem 13. Jahrhundert, die es sich zu pflegen lohnt,“ sagte Feller.

Mit den Fördermitteln aus dem Denkmalförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) wird die Südfassade des Paradieses am Haupteingang des St.-Paulus-Doms denkmalgerecht instandgesetzt. Konkret werden mit dem Geld umfangreiche Steinmetzarbeiten an der Südfassade vorgenommen. Im Inneren des Paradieses werden die Bodenplatten saniert und restauriert. Zudem wird das Hintermauerwerk statisch verstärkt. „Für diese wertvolle Unterstützung ist das Domkapitel sehr dankbar“, sagte Winterkamp, „sie ist ein wichtiger Beitrag dazu, dass unser Dom auch in Zukunft als ein Wahrzeichen Münsters sichtbar und sehenswert gleichermaßen sein wird.“

Die umfangreiche Sanierung der Südfassade des Paradieses und des Bodenbelags im Inneren hatte im Juli begonnen. Im Mai 2019 hatte das Domkapitel von der Bezirksregierung Münster eine Genehmigung erhalten, vorzeitig mit den Arbeiten starten zu dürfen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 283.000 Euro. Mit der Förderung von rund 93.000 Euro übernimmt das Land damit 33 Prozent der Kosten.

Text/Foto: Bezirksregierung Münster auf www.bistum-muenster.de
28.11.2019

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