Domschatz wird in den USA und den Niederlanden gezeigt

Was für Münster und die Münsteraner eine schlechte Nachricht war, wird nun für andere zur guten Nachricht: Seit dem 2. Juli 2017 ist die Domkammer, in der fast 40 Jahre lang der Münsteraner Domschatz gezeigt wurde, geschlossen. Aktuell wird im Rahmen einer Machbarkeitsstudie ermittelt, welche Möglichkeiten der Präsentation es für die Zukunft gibt.

Grund für die Schließung der Domkammer sind gravierende bauliche Mängel, die ein bauphysikalisches Gutachten Ende 2016 ans Licht gebracht hatte. Nun machen die Verantwortlichen aus der Not eine Tugend: der Domschatz, genauer gesagt rund 80 der mehr als 700 Objekte, geht auf Reisen. Erste Station wird im März das Museum Catharijneconvent in Utrecht sein. Geplant sind aktuell auch bereits Stationen im Museum Voor Religieuze Kunst in Uden in den Niederlanden und im Cleveland Museum of Art in Ohio.

„Wir wollen mit dieser Wanderausstellung zeigen, welche herausragende Bedeutung der Domschatz hat und welche einzigartigen Exponate er aufzuweisen hat“, sagt der Direktor der Domkammer und Diözesankonservator Dr. Udo Grote. Zu der Wanderausstellung werde es einen Katalog auf deutsch und englisch geben, der unabhängig vom jeweiligen Ausstellungsort einen Einblick in die Bedeutung der Ausstellungsobjekte und ihre religiöse Bedeutung geben werde.

Zum Münsteraner Domschatz zählen Exponate wie etwa ein goldenes Pauluskopfreliquiar aus der Mitte des 11. Jahrhunderts, ein goldenes Reliquienkreuz (um 1090), eine Reliquienfigur der heiligen Agnes sowie wertvolle Messgewänder und liturgische Geräte.

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Text: Bischöfliche Pressestelle
Foto: Michael Bönte, Kirche+Leben
15.02.2019

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