DomGedanken: Original-Tondokument von Prof. Dr. Guardini

In die Gedankenwelt des 1968 verstorbenen „großen Europäers“ Prof. Dr. Romano Guardini führt Prof. Michael Rutz (Foto) zum Auftakt der DomGedanken 2019 am Mittwoch, 7. August, im St.-Paulus-Dom Münster ein.

In die Gedankenwelt des 1968 verstorbenen „großen Europäers“ Prof. Dr. Romano Guardini führt Prof. Michael Rutz (Foto) zum Auftakt der DomGedanken 2019 am Mittwoch, 7. August, im St.-Paulus-Dom Münster ein.

Europa als Gesinnung, für deren Werden zunächst noch große Hindernisse zu überwinden sind: Diesen unverändert aktuellen Gedanken hat schon 1962 der Theologe und überzeugte Europäer Prof. Dr. Romano Guardini formuliert, als er mit dem Erasmus-Preis der Europäischen Union (EU) geehrt wurde. Seine Rede zu diesem Anlass steht im Mittelpunkt des ersten Abends der DomGedanken 2019, der am Mittwoch, 7. August 2019, ab 18.30 Uhr im St.-Paulus-Dom Münster stattfinden wird.

Die DomGedanken stehen in diesem Jahr unter dem Oberthema „Warum ich Europäer bin“. Damit setzen sich bis zum 11. September jeweils mittwochs um 18.30 Uhr namhafte Referenten und Referentinnen auseinander.

Am 7. August wird das Original-Tondokument von Guardinis bekannter Maastrichter Rede zu hören sein. Diese hielt der 1968 verstorbene Priester, Theologe und Philosoph 1962 bei Entgegennahme des Erasmus-Preises. Als Präsident der Guardini-Stiftung wird Prof. Michael Rutz in den Abend einführen.

Er ist überzeugt von der ungebrochen hohen Aussagekraft der Rede: „Sie ist bedeutsam als persönliches Zeugnis eines großen Denkers und Theologen für den europäischen Gedanken. Sie schildert eindrücklich die gemeinsame europäische Wertebasis und weist Europa  im Konzert der Weltmächte die Aufgabe zu, die Humanität zu wahren und die Dominanz des Rechts über die Macht zu verteidigen.“ Guardini habe sich auch mit dieser Rede als der große Europäer erwiesen, als der er den Erasmus-Preis zu Recht erhalten habe.

Weitergehen wird es mit den DomGedanken am 14. August, wenn Prof. Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, über „Heimat Europa. Kulturpolitik für Zusammenhalt in Vielfalt“ spricht. Unter dem Titel „Europa: Eine historische Bestandsaufnahme und ihre aktuellen Folgen“ zieht am 21. August Prof. Dr. Andreas Rödder Bilanz, Professor für Neueste Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Bilanz. „Das europäische Ideal. Eine Reflexion über ethische Verbundenheit und innere Provinzen“ lautet eine Woche später das Thema von Patricia Schlesinger, Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB). Der Frage „Wo liegt Europa? Anmerkungen zur Europäischen Idee und ihrer Wirklichkeit“ geht am 4. September der deutsche Botschafter in Großbritannien, Dr. Peter Wittig, nach. Zum Abschluss porträtiert am 11. September der Sänger und Schriftsteller Wolf Biermann Europa mit Gespräch und Chansons.

Alle Termine der Vortragsreihe, die seit 2015 stattfindet und von der Evonik Industries AG unterstützt wird, beginnen um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die „Eu-ropa.Brücke.Münster.“, die zugewanderte EU-Bürger in Problemlagen unterstützt, wird gebeten. Im Anschluss an die Vorträge sind die Besucher zum Austausch mit den Referenten auf dem Domplatz eingeladen.

Sämtliche DomGedanken-Abende können Interessierte auch im Internet unter www.bistum-muenster.de, www.paulusdom.de, www.kirche-und-leben.de, www.katholisch.de und www.bibeltv.de/livestreams verfolgen. Außerdem werden sämtliche Abende auf der Facebookseite des Bistums unter www.facebook.com/bistum.muenster sowie im Youtube-Kanal des Bistums unter www.youtube.com/user/BistumMuenster/live übertragen.

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Text: Bischöfliche Pressestelle
05.08.2019

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