St.-Paulus-Dom MünsterZentrum des Bistums und Abbild der Kirche
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KUNST
Der Paulusdom –
ein Gesamtkunstwerk
Verherrlichung Gottes als Aufgabe

Der St.-Paulus-Dom zu Münster ist ein Gesamtkunstwerk: die Kathedralkirche des Bistums Münster besticht nicht nur durch ihre Architektur, sondern auch durch all die abbildenden Künste, die durch die Jahrhunderte hindurch hier im Dienste der Liturgie standen und immer noch stehen. Alle Kunst dient im Letzten so der Verherrlichung Gottes: All die Werke der Architekten, Steinmetze und Bildhauer, Holzschnitzer, Wand- und Glasmaler, Tafelmaler, Gold- und Silberschmiede, Seiden-, Leinen- und Bortenweber, Orgelbauer und Musiker, Glockengießer und Kunstschmiede.

Die Bilderwelt dieses Bauwerkes war im Laufe der Zeit mehrfach Veränderungen unterworfen. Nicht nur durch kriegerische Ereignisse, Brände oder Zerstörungen der Wiedertäufer, auch durch liturgische Reformen oder purifizierende Bestrebungen wurde der Bilderkosmos des Domes - oft mehr oder weniger radikal - verändert, das organisch Gewachsene wurde dezimiert und demoliert.

Kunst
Abbildung der Weihnachtsgeschichte.

Denen gegenüber standen die Kräfte des Bewahrens und Rettens in kritischen Zeiten. Es ist Ironie des Schicksals, dass den Zerstörern oft mehr Aufmerksamkeit geschenkt wurde (und noch immer wird) als den vielen stillen, namenlos gebliebenen Bewahrern, denen die Möglichkeit zu verdanken ist, dass wir heute noch imstande sind, die Kunstgeschichte dieses Bauwerkes von zwölf Jahrhunderten in großen Zügen inhalts- und bedeutungsbezogen erfassen zu können.

Die Kunstepochen des Domes umfassen eine Zeitspanne von 1200 Jahren, von 800 bis 2000, davon gehören 700 Jahre dem Mittelalter, 300 Jahre der Neuzeit und 200 Jahre dem "technischen Zeitalter", also der Zeit "unserer Väter" und unserer eigenen Zeit, wie Géza Jászai in dem Buch "Der Dom zu Münster und seine Kunstschätze" (Dialogverlag Münster, 2000) erläutert.

 
Domführungen
Einblicke in die
Mutterkirche des Bistums

Führungen durch den St.-Paulus-Dom werden von montags bis freitags in der Zeit von 9.30 bis 17 Uhr und samstags von 9.30 bis 14.30 Uhr angeboten. Die Domführungen dauern eine Stunde und kosten für eine Gruppe (bis 25 Personen) 40 Euro. Termine dieser regulären Führungen müssen in der Domverwaltung (Tel. 0251 / 495322) abgesprochen werden.

Weitere Rundgänge werden nach Mitteilung der Domverwaltung außerdem zu den drei Galenschen Bischöfen angeboten. Ingrid Lueb trifft sich mit Interessierten nach Vereinbarung (Tel. 0251 / 9745393) im "Paradies" (Haupteingang des St. Paulus-Domes) und informiert über das Leben und Wirken von Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen, Weihbischof Maximilian Gereon Graf von Galen und Clemens August Kardinal von Galen. Erwachsene zahlen 2,50 Euro und Kinder ein Euro.

 
Öffnungszeiten
sonn- und feiertags:
6.30 bis 19.30 Uhr
werktags:
6.30 bis 19 Uhr
Gottesdienstzeiten
Die Gottesdienstzeiten des St.-Paulus-Domes können Sie hier einsehen...
Beichtzeiten

Mo., Mi., Do., Fr.:
7.30 Uhr bis 8.15 Uhr, 9 bis 9.30 Uhr
Sa.: 7.30 bis 8.15 Uhr, 9 bis 10 Uhr und 15 bis 18 Uhr
Do.: 16 bis 17 Uhr
Do. vor Herz-Jesu-Freitag:
16 bis 18 Uhr
Fr. 16 bis 18 Uhr
Zu anderer Zeit nach Vereinbarung
(Telefon: 02 51/9 27 60)

Den Paulusdom erleben

Hier finden Sie Rundgänge durch den Dom: virtuell, kunsthistorisch und geistlich...

Virtueller Rundgang

Domführungen
Im St.-Paulus-Dom werden verschiedene Führungen angeboten. Hier finden Sie weitere Informationen...