Seliger Clemens August Graf von Galen

Clemens August Graf von Galen ist am 9. Oktober 2005 in Rom selig gesprochen worden. Wegen seines mutigen Auftretens während der NS-Zeit ist er auch unter dem Namen "Löwe von Münster" bekannt.

"Endlich hat einer den Mut zu sprechen."

Es ist deutlich mehr als nur eine Text-Dokumentation der drei Galen-Predigten vom Sommer 1941. In dem Buch "Endlich hat einer den Mut zu sprechen" setzen die drei Herausgeber Christiane Daldrup, Verona Marliani-Eyll und Markus Trautmann die Predigten in den historischen Zusammenhang, stellen aber auch auf Bezüge zu gesellschaftspolitischen Diskussionen der heutigen Zeit her.

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Worte Galens gegen die NS-Diktatur

Kardinal Clemens August Graf von Galen hat zu seiner Zeit als Bischof von Münster mehrfach deutlich Stellung gegen die Ideologie des nationalsozialistischen Regimes bezogen. Einige Auszüge aus seinen Predigten und Ansprachen sind auf kirchensite.de veröffentlicht, z.B. aus dem Osterhirtenbrief vom 26. März 1934 gegen die neuheidnischen Ideen des Nazi-Ideologen Alfred Rosenberg:

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Predigten in dunkler Zeit

Bischof Clemens August Graf von Galen trat während des Zweiten Weltkrieges für die Freiheit der Kirche ein und klagte in seinen großen Predigten das nationalsozialistische Regime an. Seine "Predigten in dunkler Zeit" können Sie hier in Deutsch, Englisch und Niederländisch herunterladen.

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Jubel über die Seligsprechung Galens

Unter dem Beifall und Jubel von mehr als 5.000 Pilgern und weiteren 10.000 Gläubigen aus aller Welt ist Kardinal von Galen am 9. Oktober 2005 in einem Pontifikalamt im Petersdom selig gesprochen worden. Papst Benedikt XVI. würdigte den neuen Seligen: "Unter der großen Schar der Zeugen für Christus im 20. Jahrhundert tritt diese Persönlichkeit eines eifrigen Priesters und eines großmütigen Bischofs klar hervor."

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Bischofswort zur Seligsprechung

Bischof Reinhard Lettmann hat in seinem Hirtenbrief zur Seligsprechung Kardinal von Galens am 9. Oktober in Rom die Gläubigen aufgefordert, im Engagement des Kardinals ein Vorbild für die eigene Glaubenstreue zu sehen. Er fordert darin auf, "in kritischer Zeitgenossenschaft unsere christlichen Überzeugungen vom Wert des menschlichen Lebens unerschrocken und profiliert in unsere Gesellschaft einzubringen".

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Benedikt XVI. über Kardinal von Galen

Am Ende der Seligsprechungsfeier wandte in einer kurzen Ansprache sich Papst Benedikt XVI. an die Gläubigen. "kirchensite.de" dokumentiert seine Worte über Kardinal von Galen: Sehr herzlich grüße ich die Bischöfe und Priester, die Vertreter des öffentlichen Lebens und alle Pilger, die aus Münster und aus ganz Deutschland nach Rom gekommen sind.

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Predigt von Kardinal Martins bei der Seligsprechung

Clemens August Kardinal von Galen ist am Sonntag (09.10.2005) im Vatikan selig gesprochen worden. Die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) veröffentlicht die Festpredigt des Präfekten der Heiligsprechungskongregation, Kardinal Jose Saraiva Martins, im Seligsprechungsgottesdienst in der offiziell verbreiteten Übersetzung:

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Der "Löwe von Münster"

Clemens August Graf von Galen kam am 16. März 1878 auf Burg Dinklage zur Welt. Er war das elfte von 13 Kindern der gräflichen Familie. Seine Eltern waren Ferdinand Heribert Graf von Galen und dessen Frau Elisabeth, geborene Reichsgräfin von Spee. Nach seiner Schulzeit, die er teils in Vechta, teils im Jesuitenkolleg Feldkirch in Österreich verbrachte, begann Clemens August ein Studium der Literatur, Geschichte und Philosophie.

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Redefreiheit für den Glauben

Als Clemens August von Galen am 28. Oktober 1933, neun Monate nach der Machtergreifung Hitlers, im St.-Paulus-Dom zum Bischof geweiht wurde, gab er seinen Wahlspruch bekannt: "Weder Lob nach Furcht". Neutestamentler Thomas Söding beleuchtet den biblischen Hintergrund. Es ist ein Wort aus der Liturgie der Bischofsweihe, das Clemens August, leicht abgewandelt, als Wahlspruch gewählt hat.

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Schwester Vianelde erlebte im Gebet zum Kardinal ein Wunder

Immer wieder: "Und dann habe ich gebetet." Aus Schwester Vianelde Keuß sprudeln die Erlebnisse nur so heraus. Ergreifende Berichte aus ihren 85 Lebensjahren. 35 Jahre davon war die Steyler Missionsschwester im zunächst indonesischen, später dann unabhängigen Timor im Einsatz. Eine Zeit des enormen persönlichen Engagements, voll menschlicher Schicksale, deren Erleben ihr nicht selten "über den Kopf zu wachsen drohte".

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Kardinal von Galen: Eine Identifikationsfigur

Für die Nazis war er zwar ein rotes Tuch, für die Katholiken im Bistum Münster aber dennoch eine Identifikationsfigur: Clemens August Graf von Galen. Das zeigen zahlreiche Fotos, die der Dülmener Pfarrer Markus Trautmann gemeinsam mit seinen Mitstreiterinnen Christiane Daldrup, Dülmen, und Verona Marliani-Eyll, Kevelaer, auf der Internetseite www.wie-ein-loewe.de einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert.

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Vita in Stichworten

Bischof Clemens August, der "Löwe von Münster", wurde im März 1878 als elftes Kind der gräflichen Familie auf Burg Dinklage bei Vechta geboren. Gemeinsam mit seinem Bruder Franz nahm Clemens August im Jahr 1897 sein Studium im schweizerischen Fribourg auf. Schon bald jedoch erkannte er, dass die von ihm gewählten Fächer Literatur, Geschichte und Philosophie nicht ganz seinen Neigungen entsprachen.

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Eindrucksvolle Demonstration des Glaubens

Die Gestapo war im höchsten Maße alarmiert. Das katholische Münsterland sei zum Hauptangriffsgebiet der katholischen Kirche gegen den Nationalsozialismus geworden, fürchtete auch das Propagandaministerium in Berlin. Weil der NS-Staat den Spielraum der Kirche immer weiter einschränkte, entstand unter den Katholiken des Münsterlandes Mitte der 30er Jahre eine Protestbewegung.

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16.00 bis 18.00 Uhr
Fr.: 8.30 bis 10.30 Uhr und
16.00 bis 18.00 Uhr
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