Segensfeier für Frauen und Familie, die ein Kind erwarten

Einzeln segnete Weihbischof Dr. Stefan Zekorn die werdenden Eltern.

Einzeln segnete Weihbischof Dr. Stefan Zekorn die werdenden Eltern.

Über 50mal Vorfreude, Spannung, Neugierde und Nervosität hat Weihbischof Dr. Stefan Zekorn am Sonntag (12.03.2017) im St.-Paulus-Dom Münster gesegnet. Denn dort fand an diesem Nachmittag die von der "Schönstattbewegung Frauen und Mütter" organisierte Segensfeier für Frauen und Familie, die ein Kind erwarten, statt.

In seiner kurzen Predigt sprach der Weihbischof von der Erwartung. Dazu lud er die Anwesenden ein, mit ihm eine Abbildung des Gemäldes "Briefleserin in Blau" von Jan Vermeer zu betrachten. Ebenso wie das zuvor gehörte Evangelium von der Verkündigung des Engels an Maria schildere das Bild Erwartung, allerdings eine offene Erwartung, in die sich auch Fragen mischten.

"Es ist schön und es stärkt, eine solche Erwartung teilen zu dürfen", sagte Zekorn, "am Ende ist aber jeder in seiner Erwartung auch ein Stück allein, weil er oder sie sie individuell erlebt." Das gelte auch für werdende Eltern: Die Mutter erlebe die Zeit vor der Geburt anders als der Vater.

"Darum haben wir uns heute versammelt: damit Sie Ihre Erwartung miteinander teilen und sie vor Gott bringen können", erklärte der Weihbischof, "denn wenn man Erwartungen vor Gott bringt, eröffnen sich weite Perspektiven über den eigenen Horizont hinaus. Wenn Sie die Erwartung Ihres Kindes vor Gott legen, kann er alles bewirken, was Ihre menschliche Liebe allein nicht bewirken kann, weil sie bei aller Stärke eine endliche Liebe ist." Gott könne alles zum Guten führen, wenn man ihm vertraue. Das solle der Segen zum Ausdruck bringen und erbitten.

Zum Abschluss der Feier, die der Chor KlangArt der Pfarrei St. Brictius Eggerode mitgestaltete, hatten die Veranstalterinnen von der Schönstattbewegung noch eine kleine Überraschung für die werdenden Mütter und Eltern. Sie alle durften sich für den künftigen Erdenbürger ein Paar selbstgefertigte, kuschlig-bunte Babyschühchen mit nach Hause nehmen.

Text / Foto: Bischöfliche Pressestelle
13.03.2017

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