Orgelkonzert im St.-Paulus-Dom anlässlich des 100. Todestages

Prof. Ulrich Walther in Münster spielt Werke von Max Reger.

Werke des vor 100 Jahren verstorbenen Max Reger wird Prof. Ulrich Walther in Münster spielen.

Erneut steht anlässlich seines 100. Todestages der Komponist Max Reger im Mittelpunkt eines Orgelkonzerts im St.-Paulus-Dom Münster. In der Reihe "Orgelkonzerte in der Osterzeit" wird am Samstag, 30. April, um 19.30 Uhr Prof. Ulrich Walther aus Graz / Österreich Regers Werke spielen.

Max Reger gilt als der wohl wichtigste und fruchtbarste deutsche Orgelkomponist der Spätromantik.
Der Titel des Konzerts lautet denn auch "Max Reger im Spannungsfeld der Bearbeitung." Das Programm beginnt mit zwei Präludien und Fugen aus dem "Wohltemperierten Klavier" von Johann Sebastian Bach, von Max Reger für Orgel bearbeitet. Es folgt Franz Liszts Legende "Der Hl. Franz von Paula auf den Wogen schreitend". Auch hier wurde die ursprüngliche Klavierfassung von Max Reger auf die Orgel übertragen und somit quasi "orchestriert". Den Höhepunkt des Konzertabends bilden die "Variationen über ein Thema von W.A. Mozart" op. 132 von Max Reger. Dieses Werk zählt zu Regers größten und bekanntesten Orchesterwerken – es erklingt in einer eigenen Transkription für Orgel des Interpreten.

Ulrich Walther wurde 1980 in Hagen geboren. Er studierte Orgel, Schul- und Kirchenmusik sowie Musikpädagogik in Stuttgart und bei David Sanger. Er ist Gewinner mehrerer renommierter internationaler Wettbewerbe: u.a. 2007 St. Albans (GB), 2008 Bach-Liszt-Wettbewerb in Erfurt-Weimar-Merseburg. 2008 wurde er mit einem Stipendium des Deutschen Musikrates ausgezeichnet. Im Oktober 2010 wurde er als Professor an die Grazer Kunstuniversität berufen.

Seine Konzerttätigkeit führte ihn zu bedeutenden Orgeln und Festivals in Europa, Russland und den USA. Daneben ergänzen das Unterrichten bei nationalen und internationalen Meisterkursen, Stummfilmimprovisationen, mehrere CD- und Rundfunkaufnahmen, musikologische Publikationen und die Tätigkeit als Wettbewerbsjuror sein künstlerisches Profil.

Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.

Text: Bischöfliche Pressestelle
Foto: Anke Lucht, Bistum Münster
25.04.2016

 

 

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